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Personalcontrolling – Eine Einführung

Im Controlling gibt es zahlreiche Untersysteme, die in Ihrer Gesamtheit eine nachhaltige Ausrichtung und Steuerung des Unternehmens ermöglichen. Auch Personalcontrolling sollte gebührende Aufmerksamkeit erfahren, da es sich mit der wohl wichtigsten Ressource beschäftigt: den eigenen Mitarbeitern.

Alina Mücke

08. August - 5 min

Zielstellung

Die Aufgabe der Geschäftsführung ist die Planung, Kontrolle, Organisation und Führung des Unternehmens, also auch der Mitarbeiter. Hierfür ist insbesondere die Informationsbasis wichtig, auf der Entscheidungen getroffen werden können. Das Personalcontrolling konzentriert sich dabei speziell auf den Mitarbeiterbereich und die Informationen zu personalrelevanten Entscheidungen. Wir unterscheiden in strategische und operative Personalcontrolling:

Strategisch

Das strategische Personalcontrolling richtet sich an die Geschäftsführung des Unternehmens und ist langfristig ausgelegt. Das ganz allgemeine Ziel ist die Effektivitätssteigerung im Personalbereich. Die Kennzeichen sind “weich”, also nicht genau messbar. Es handelt sich etwa um die Mitarbeiterzufriedenheit, aber auch um ihr Potential und die damit zusammenhängenden Weiterbildung- und Weiterentwicklungs- Möglichkeiten.

Strategisches Personalcontrolling ist essentiell, um personelle Fehlentscheidungen zu vermeiden, den unternehmerischen Erfolg zu sichern und das Unternehmen effizient zu steuern. Ziel muss es sein, die Schlüsselpositionen mit Leistungs- bzw. Potenzialträgern zu besetzen, diese zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Durch die langfristige Ausrichtung ist es zudem wichtig, die Perspektive von Kunden, Wettbewerb und Lieferanten zu berücksichtigen und Trends abzuschätzen. Es werden grundlegende Strukturen und Prozesse des Unternehmens analysiert. Das strategische Personalcontrolling muss demnach an die allgemeine Unternehmensstrategie angepasst werden.

Operativ

Das operative Personalcontrolling richtet sich an Team- sowie Abteilungsleiter und orientiert sich an kurz- bis mittelfristigen Zielvorgaben, wie z.B. der Abwicklung von Einzelprojekten. Messgrößen sind hier „harte“ Kennzahlen, wie beispielsweise die Mitarbeiteranzahl, demographische Entwicklungen im Unternehmen, jedoch auch Ertrag, Kosten/Aufwand und ähnlichen Kennzahlen im Bereich Personal. Diese Kennzahlen sind leichter messbar, als die strategischen Ziele, sie rücken dadurch oft in den Vordergrund.

„Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ Henry Ford

Was wir fürs Controlling daraus lernen

Das Personalcontrolling beschäftigt sich mit der wichtigsten Ressource eines Unternehmens – dem Menschen. Nur wenn die Mitarbeiter ausreichend motiviert sind, kann sich langfristiger Unternehmenserfolg einstellen.

Aus diesem Grund sollten neben den harten Kennzahlen auch den weichen Kennzahlen eine hohe Bedeutung zugemessen werden, die qualitative Fragestellungen beantworten. Wichtig ist außerdem, dass die Bereiche des strategischen und operativen Personalcontrollings aufeinander abgestimmt sind und zur allgemeinen Unternehmensstrategie passen.

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Alina Mücke

Content Manager & Personalplung Spezialistin

Alina schreibt für uns über das Thema Schicht- und Personalplanung