Lexikon




Mindestlohn

[Min|dest|lohn ] , der

Definition

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung, deren monatliche Einkommensgrenze bei 450 Euro liegt. Für den Arbeitnehmer ist dieses Gehalt steuerfrei, es entstehen keinerlei Abgaben. Der Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbetrag von 30%, der sich aus Krankenversicherung, Rentenversicherung und einer geringen Lohnsteuer zusammensetzt. Ein Arbeitnehmer kann auch mehrere Minijobs ausüben, solange der gesamte verdiente Betrag 450 Euro nicht überschreitet. Eine Ausnahme bildet Weihnachts- und Urlaubsgeld, bei dem die Grenze höher liegt.



Für wen ein Minijob in Frage kommt


Nicht nur für Schüler und Studenten sind Minijobs ideal, auch wer bereits einen sozialversicherungspflichtigen Fulltime-Job hat, kann zusätzlich einen steuerfreien Minijob annehmen, um Geld dazuzuverdienen oder sich einfach in einem neuen Zweig auszuprobieren. Allerdings sollte der Hauptarbeitgeber über den Nebenjob informiert werden. Minijobs bieten sich auch im Mutterschutz oder während eines Erziehungsurlaubs an, dabei dürfen nur nicht mehr als 30 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Eine geringfügige Beschäftigung ist außerdem eine Möglichkeit, aus der Arbeitslosigkeit wieder in den Arbeitsalltag zu schnuppern.

So behälst du Überblick über die Stunden deiner Minijobber


Bei Minijobs kommt es oft vor, dass sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer nicht genau wissen, wie viele Stunden bereits geleistet wurden und so zu viele oder zu wenige Stunden gearbeitet werden. Um Überblick zu behalten, bietet sich ein Online Schichtplaner an. Damit kann der Arbeitgeber gut kontrollieren, wie viele Stunden bei einem geringfügig beschäftigten Mitarbeiter bereits verbucht wurden und wann er ihn noch einsetzen kann.

§ 17 MiLoG: Erstellen und Bereithalten von Dokumenten

Seit dem 1.1.2015 gilt das neue Mindestlohngesetz in Deutschland.
Unternehmen müssen außerdem eine strengere Nachweispflicht erfüllen, auch für geringfügig Beschäftigte.
Das Gesetz startete mit einem Mindestlohn in Höhe von 8,50 € brutto, seit 2017 liegt der Betrag bei 8,84 Euro je Zeitstunde. Mit den Neuerung ist auch die Nachweispflicht über die geleisteten Arbeitsstunden von Mitarbeitern in Gewerbezweigen wie der Gastronomie oder Friseurbranche entstanden. Wir haben für euch alles zusammengefasst, was beachtet werden muss und zeigen, wie die neuen Anforderungen schon jetzt mit Staffomatic by EASYPEP eingehalten werden können.